Tag-Archiv für 'Fröbelschule'

TOP 5 - Schulentwicklungsplanung auf Grund des neuen Schulgesetzes

Stadtrat Möller weist auf seinen Vortrag auf der letzten Sitzung des Ortsbeirates hin und ergänzt diesen durch die Information, daß das Ministerium zurzeit mit der Genehmigung von Ganztagsschulen etwas zurückhaltend sei. Er zeigt sich aber optimistisch, daß im Hinblick auf die Hans-Christian-Andersen Schule eine Ausnahme gemacht werden könne. Die Schulleiterin der Gustav-Friedrich-Meyer Schule gibt Ihrem Wunsch Ausdruck, daß Ihre Schule eine gebundene Ganztagsschule werde. Anschließend stellt Frau Mityati (SPD) den Antrag der SPD-Fraktion vor:

  1. Die Friedjof-Nansen-Schule bleibt ab 2009/2010 gebundene Ganztagsschule
  2. Die Gustav-Friedrich-Meyer Schule wird 2009/2010 Gemeinschaftsschule und wird später zur gebundenen Ganztagsschule ausgebaut.
  3. Die Fröbelschule bleibt zunächst eigenständige Grundschule, der Ausbau zur gebundenen Ganztagsschule soll jedoch umgesetzt werden.

Herr Mrozek (CDU) ergänzt den Antrag durch einen Antrag der CDU-Fraktion:

Er stellt einen Ergänzungsantrag zu Punkt 3: Das Wort “zunächst” soll gestrichen werden.

Nach einer kurzen Unklarheit ob der Abstimmungsmodalitäten wird zunächst über den Änderungsantrag abgestimmt.

Für den Änderungsantrag stimmen 3 Mitglieder des Ortsbeirates, 7 stimmen dagegen. Für den ursprünglichen Antrag stimmen 10 Mitglieder, es gibt eine Enthaltung.


Protokoll der Ortsbeiratssitzung am 10.9.2008 TOP 7 - Schulentwicklungsplanung

TOP 7 - Schulentwicklungsplanung

Stadtrat Möller erläutert die Auswirkungen des neuen Schulgesetzes auf die Gaardener Schullandschaft. Die Anmeldezahlen für die Grundschulen sollen sich nicht ändern. Die Hans-Christian-Andersen wird wahrscheinlich umgewandelt, dies ist allerdings seitens des Ministeriums noch nicht bestätigt. Stadtradt Möller zeigt sich optimistisch, daß die Umwandlung erfolgen wird, weil das Ministerium Problemstadtteile fördere. Es wird angestrebt, die Fridjof-Nansen-Schule in eine gebundene Gemeinschaftsschule umzuwandeln. Die Gustav-Friedrich-Meyer-Schule soll auf Vorschlag der Verwaltung in eine offene Gemeinschaftsschule umgewandelt werden um die Schulvielfalt im Stadtteil zu gewährleisten. Dieser Vorschlag wird am 11.9.2008 im Rat der Stadt diskutiert. Die Fröbelschule soll eine eigenständige Grundschule bleiben.

Ein Bürger fragt nach den Zeitvorgaben.

Stadtrat Möller gibt an, daß der Antrag beim Land bis zum 30. November gestellt werden muss und das der Zeitplan recht eng sei. Er zeigt sich optimistisch, daß Verwaltung und Politik diesen Zeitplan einhalten können. Ein Ratsbeschluss muss im November vorliegen.

Herr Mrozek äußert seine Befürchtung, die Fröbelschule könne im Rahmen der Umwandlungen verlorengehen und lobt Herrn Möller für sein Engagement für die Fröbelschule und den Vielfaltsansatz. Er stellt die Frage, wo nach der Umwandlung die topographisch nächste Regionalschule liegen würde, es handelt sich um die Klaus-Groth-Schule. Frau Midyatli fragt, wann mit der Umsetzung begonnen wird, Herr Möller antwortet, daß dies im nächsten Schuljahr, also 2009/2010 erfolgen wird.

Frau Eckert, Leiterin der Gustav-Friedrich-Meyer-Schule äussert den Wunsch, daß ihre Schule eine gebundene Ganztagsschule werden soll, weil Sie befürchtet, daß die optionalen Nachmittagsangebote ob der Lage der Schule in einer benachteiligten Region nicht ausreichend angenommen werden. Deshalb solle die Gustav-Friedrich-Meyer-Schule eine gebundene Gemeinschaftsschule werden.