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Tagesordnung der 282. Sitzung des Ortsbeirates Gaarden

8. September 2010
19:30bis22:00

Tagesordnung
des Ortsbeirats Gaarden

Sitzung am 08.09.2010, 19:30 Uhr
„Räucherei”, Preetzer Straße 35

1. Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

2. Genehmigung der Tagesordnung

3. Genehmigung der Radioübertragung der Ortsbeiratssitzung

4. Genehmigung der Niederschrift der 281. Sitzung

5. Bericht des Büros Soziale Stadt

6. Wirtschaftsbüro Gaarden – Förderantrag im Rahmen des Zukunftsprogramms Wirtschaft

- Frau Dr. Husmann und Herr Sönnichsen von der Verwaltung sind eingeladen. -
- Den Ortsbeiratsmitgliedern liegt das Material bereits vor. -

7. Lichtkonzept Innenstadt
- Herr Krysta, Stadtplanungsamt, ist eingeladen. -
- Den Ortsbeiratsmitgliedern liegt das Material bereits vor. -

8. Antrag (beigefügt) der CDU im Ortsbeirat: „Erhalt zweier Fahrtrichtungen in der Sörensenstraße“

9. Antrag (beigefügt) der CDU im Ortsbeirat: „Beschilderung Ziegelteich statt Bahnhofstraße“

10. Verwendung der Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit des Ortsbeirates für eine Aktion im „Sportpark Gaarden“

11. Bürgerinnen und Bürger fragen

12. Mitteilungen

13. Verschiedenes

Die Anträge der CDU und das ‘Lichtkonzept Innenstadt’ liegen nicht vor.

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282. Sitzung des Ortsbeirates Gaarden am 8.9.2010

Die erste Sitzung nach der Sommerpause wird voraussichtlich um 19:00 beginnen. Sitzungsort wird voraussichtlich die Räucherei sein. Neugaardener finden die Räucherei auf der Karte unten im Beitrag. Eine Tagesordnung liegt noch nicht vor. Mögliche Themen werden die Einrichtung des Wirtschaftsbüros Gaarden und die Renovierung und Nutzung des Haß-Speichers sein.

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281. Ortsbeiratssitzung vom 14.7.2010 – TOP 6 und 7 – Zuständigkeiten der Scouts/Ranger/Platzhausmeister und Aktuelle Situation auf dem Vinetaplatz

- Herr Wagner, Amt für Wohnen und Grundsicherung, ist eingeladen. –

Audio-Mitschnitt TOP 6 und 7 , ca. 42 Minuten

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280. Ortsbeiratssitzung vom 9.6.2010 – TOP 9 bis 11 – Bürgerinnen und Bürger fragen – Mitteilungen – Verschiedenes

9. Bürgerinnen und Bürger fragen

- keine Wortbeiträge -

10. Mitteilungen

a) Der Vorsitzende teilt mit, dass der Ortsbeirat 250,- € aus den Mitteln für die Öffentlichkeitsarbeit erhält und bittet um Vorschläge zur Verwendung in der nächsten Sitzung.

b) Der von Herrn Albrecht unterbreitete Vorschlag, die auf der Internetseite des Ortsbeirates aufgeführten E-Mail-Adressen der Ortsbeiratsmitglieder funktionslos zu machen, um einem möglichen Zugriff von Spam-Robotern entgegenzuwirken, soll auf Bitte von Frau Plambeck in der nächsten Sitzung diskutiert werden.

c) Frau Ernst-Bretschneider greift den Vorschlag eines Bürgers auf und teilt mit, dass sie sich informieren wird, ob die problematischen Saatkrähen im Brook eingefangen und wegtransportiert werden können.

d) Es wird darauf hingewiesen, dass die Bastionen am oberen Germaniahafen mit Schmierereien versehen wurden. Es wird um schnellstmögliche Entfernung gebeten.
Zur Kenntnis und ggf. weiteren Veranlassung: Dez. II

11. Verschiedenes

a) Der Vorsitzende weist auf das am Sonntag stattfindende Musikfestival hin.

b) Die nächste Sitzung des Ortsbeirates findet turnusgemäß am 14. Juli 2010 statt.

Herr Levtzow schließt die Sitzung um 21:12 Uhr.

Audio-Mitschnitt TOP 9 bis 11, ca. 10 Minuten

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280. Ortsbeiratssitzung vom 9.6.2010 – TOP 8 – Namensgebung für den Wasserplatz am Germaniahafen – Beschlussfassung des Ortsbeirates über einen Antrag an den Bauausschuss

TOP 8 – Namensgebung für den Wasserplatz am Germaniahafen – Beschlussfassung des Ortsbeirates über einen Antrag an den Bauausschuss

- Hinweis: Die erneute Beschlussfassung ist notwendig, um formale Voraussetzungen zu erfüllen.

- Der Antrag für die Ortsbeiratsmitglieder ist beigefügt. -

Der wiederholte Antrag von Herrn Mrozek, sich als Ortsbeirat für den Namen Friedrich-Ebert-Platz auszusprechen, wird mit 9 Nein-Stimmen bei 2 Ja-Stimmen (CDU) mit Mehrheit abgelehnt.

Antrag:

Der Wasserplatz am Germaniahafen erhält den Namen „Ernst-Busch-Platz“.

Begründung:

Busch wurde als Sohn des Maurers Friedrich Busch und seiner Ehefrau Emma in Kiel geboren. Er absolvierte von 1915 bis 1920 eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker und arbeitete danach als Werftarbeiter. Er trat 1917 der Sozialistischen Arbeiterjugend bei und beteiligte sich im November 1918 am Kieler Matrosenaufstand. 1919 wurde er Mitglied der KPD.

1920 nahm Busch Schauspiel- und Gesangsunterricht und war danach bis 1924 am Stadttheater Kiel zeitgleich mit Gustaf Gründgens engagiert. 1927 zog er nach Berlin in die Künstlerkolonie. Ab 1928 trat er in Berlin an der Volksbühne, dem Theater der Ar-beiter und der Piscator-Bühne in Stücken von Friedrich Wolf, Bertolt Brecht und Ernst Toller auf. In der Uraufführung der Dreigroschenoper sang er den Mackie Messer mit dem bekannten Song darin.

1933 flüchtete Busch mit seiner Ehefrau, der Sängerin Eva Busch, zunächst nach Hol-land. Von da aus folgten weitere Stationen: Belgien, Zürich, Paris, Wien und schließlich die Sowjetunion.

1937 ging Busch mit vielen Gleichgesinnten nach Spanien und schloss sich den Inter-nationalen Brigaden an. Mit seinen Liedern Die Thälmann-Kolonne, No pasaran, Ban-diera Rossa äußerte er sich offen gegen den Faschismus. Er trat in Spanien vor den Mitgliedern der Internationalen Brigaden auf und arbeitete für Radio Madrid. Nach Francos Sieg kehrte Busch nach Belgien zurück. 1940 wurde er in Antwerpen verhaftet und nach Frankreich deportiert und war bis 1943 interniert, zu diesem Zeitpunkt gelang ihm die Flucht in die Schweiz. Er wurde aber wieder verhaftet und der Gestapo ausge-liefert. Er wurde in der Haftanstalt Moabit eingeliefert und in Einzelhaft genommen. Die Anklage gegen Busch lautete „Vorbereitung zum Hochverrat“. Durch die Intervention von Gustaf Gründgens entging er der Todesstrafe und erhielt eine vierjährige Zucht-hausstrafe.

Am Ende des 2. Weltkrieges wurde er aus dem Zuchthaus Brandenburg durch die Ro-te Armee befreit. Auf Grund der Intervention Ernst Buschs wurde Gustaf Gründgens von der roten Armee wieder freigelassen, die ihn als „Staatsschauspieler“ verhaftet hat-te. Im Mai 1945 bezog er seine Wohnung in der Künstlerkolonie und wohnte dort bis 1946 in der Bonner Straße 11. Dann übersiedelte er nach Pankow (im sowjetischen Sektor). 1945 war er mit der Zulassung der KPD wieder deren Mitglied und wurde beim Zusammenschluss von SPD und KPD Mitglied der SED. Als Schauspieler war er am Berliner Ensemble, dem Deutschen Theater und der Volksbühne tätig. Außer in seinen Brecht-Rollen machte er sich noch in anderen Rollen um die Entwicklung der Schau-spielkunst verdient.
1961 zog er sich – offiziell aus gesundheitlichen Gründen – von der Bühne zurück; der wahre Grund für seinen Rücktritt liegt vermutlich an seiner wiederholt ausgeübten Kritik an der SED. Bekannt ist auch, dass er Erich Honecker geohrfeigt hat. Er wurde kaltge-stellt, weil er Honecker vor der Partei bloßstellte, indem er ihm Demokratiedefizite vor-warf.
Ernst Busch starb am 8. Juni 1980 in Berlin.

Zitat von der Seite „Ernst Busch (Schauspieler)“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 16. Juli 2010, 15:04 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ernst_Busch_(Schauspieler)&oldid=76731792

Beschluss: mit 9 Ja-Stimmen bei 2 Nein-Stimmen mit Mehrheit beschlossen

Zur Kenntnis und ggf. weiteren Veranlassung: Bauausschuss, Ratsversammlung

Audio-Mitschnitt TOP 8, ca. 3 Minuten

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